Webseiten Design

Es wird schon ewig gesagt: 'Der erste Eindruck ist der entscheidende’. Auch im elektronischen Zeitalter ist dieses Sprichwort immer noch zutreffend. Mit einer Webseite muss das Design natürlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen was Besucher dazu animiert Ihre Seite wieder zu besuchen. Sie präsentieren Ihr Produkt und Dienstleistung einem Millionenpublikum, daher sollten Sie auch zeigen was sie können!

Eine attraktive, userfreundliche Seite kann den Unterschied zwischen Erfolg und Reinfall sein. Lassen Sie sich daher Zeit bei der Gestaltung Ihrer Seite, und stellen Sie keine halbe Sachen ins Netz. Ein gutes Design zu erzielen beinhaltet nicht nur ein paar Bildchen auf die Seite zu platzieren und eine schöne Hintergrundfarbe zu wählen. In den nächsten Abschnitten bringen wir Ihnen ein paar Punkte näher womit Sie ein gutes Design erzielen können.

Erster Rat: Was ist das Thema Ihrer Seite?

Das Thema ist möglicherweise das wichtigste beim ganzen Bau einer Webseite. Wählen Sie auf jeden Fall ein Thema womit Sie sich auskennen. Wichtig ist auch das es wohl kein bestes Design an sich gibt, eher ein Einklang zwischen Inhalt, Design und Benutzerfreundlichkeit. Überlegen Sie sich daher immer ob Ihr Inhalt qualitativ ist, ob das Aussehen so ist wie Sie sich das vorgestellt haben, und ob die Benutzerfreundlichkeit trotzdem vorhanden ist.

Also vor Sie mit Frontpage oder Dreamweaver loslegen und Tabellen basteln, Bilder einfügen und Texten, überlegen Sie sich ein paar Sachen. Um was dreht sich Ihr Angebot? Welche Gefühle wollen Sie bei Ihren Besucher wecken wenn Sie Ihr Angebot besuchen? Wie wollen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren? Wenn Sie zum Beispiel eine Persönliche Homepage machen, dann überlegen Sie sich wie Sie Ihren Charakter, Interessen und Ihre Persönlichkeit im Design und Inhalt wiedergeben können. Bei einer Firmenseite sollen Sie sich überlegen wie Sie Ihre Produkte am besten präsentieren, und eine gewisse Professionalität dazu geben können.

Wenn Sie sich über diese Punkte im klaren sind dann sollten Sie loslegen. Das spart viel Zeit und Sie müssen nachher nicht Zeit mit großen Korrekturen verschwenden.


Zweiter Rat: Forschen Forschen Forschen

Sie haben nun ein klares Bild über wie Ihre Seite aussehen soll und welches ‚Feeling’ diese vermitteln soll. Nun sollten Sie unbedingt konkurrierende Angebote im Internet ausfindig machen und diese etwas erforschen. Fragen Sie sich genau die selben Fragen wie bei Ihrer Seite, und schauen Sie wie das Feeling der Konkurrenz gelungen ist, wie die Navigation ausgelegt ist, wie Benutzerfreundlich das Angebot ist. Gibt es Information die fehlt? Auch hier ist ein Punkt wo Sie Ihr eigenes Angebot hervor heben können in dem Sie die fehlende Information bei Ihnen einbauen. Filtern Sie die Positiven Sachen der Konkurrenz heraus und übernehmen Sie diese Eigenschaften in Ihrem Design. Die negativen Eigenschaften sollen Sie auf jeden Fall besser machen, da auch Besucher dies zu schätzen wissen.


Dritter Rat: Die Planung

So, Sie haben nun schon eine klare Vorstellung wie Ihre Seite aussehen soll, und haben auch die Konkurrenz genau studiert und wissen daher wie Ihre Webseite Ticken soll. In der Planungsphase sollten Sie eine grobe Aufzeichnung machen wie Ihre strukturell aussehen soll. Also zeichnen Sie ein grobes Sitemap. Ein Sitemap ist eine Architektur Ihrer Seite, also wie die verschiedenen Seiten unter einander Verlinkt sind, wie ein Baumdiagramm. Damit können Sie genau sehen wie Ihre Seite arbeitet und welche Verbindungen hergestellt werden müssen damit Sie das optimale Ergebnis erreichen. Ein solches Diagramm zu zeichnen ist einfach und spart auch große Nacharbeiten.


Vierter Rat: Benutzerfreundlichkeit

Mit einer guten Navigation erleichtern Sie es Ihren Besucher alle Bereiche Ihrer Seite schnell und komfortabel zu navigieren. Dies ist wichtig, da suchende Gäste sehr schnell ein anderes Angebot suchen sobald eine schlechte Navigation vorliegt. Benutzen Sie daher keine Bildnavigation. Sie haben auch mit einer gut strukturierten Navigation noch genug Möglichkeiten Ihren eigenen Touch in das Angebot einzubringen.


Fünfter Rat: Bilder und Seitengröße

Wie alle wissen sind Bilder ein wichtiger Bestandteil eines Angebots auf der Webseite, aber es ist auch wichtig zu verstehen das die Größe der Bilder die Ladezeiten erhöht. Heutzutage haben sehr viele Benutzer DSL und schnellere Anschlüsse, daher hat man einen größeren Spielraum was Bilder angeht, aber es ist dennoch ein Faktor der berücksichtigt werden muss. Versuchen Sie begrenzt Bilder pro Seite zu verwenden. Eine Faustregel lautet das eine Seite ca. 50kb groß sein soll für optimale Ladezeiten, inklusive Bilder. Damit ist eine durchschnittliche Ladezeit von ca. 5 Sekunden gewährleistet. Testen Sie Ihre Ladezeiten auf Ihrer eigenen Seite sobald Sie fertig ist. Eine langsame Webseite verlockt auch zu Seitenwechsel.


Sechster Rat: Tabellen

Wenn Sie Tabellen auf einer Seite einsetzen, achten Sie darauf das die ganze Seite nicht nur aus einer Tabelle besteht. Versuchen Sie Ihre Seite in wenigstens 2 Tabellen aufzuteilen und gestalten Sie zum Beispiel die erste Tabelle oben mit Ihrem Logo. Grund dafür ist das Inhalt nur dann angezeigt wird wenn die ganze Tabelle geladen ist. Dadurch zeigen Sie schon mal Ihr Logo an und der Besucher bleibt und wartet auf den Inhalt.


Siebter Rat: Browser

Seit es Browser gibt, gibt es auch eine große Konkurrenz zwischen den Hersteller. Vor allem heutzutage benutzen Surfer eine Vielfalt von Browser. Daher sollten Sie unbedingt Ihre fertige Webseite auch in verschiedenen Browser betrachten, da Ihr Angebot in einem anderen Browser fürchterlich aussehen kann. Damit können Sie Ihren Fehler sofort korrigieren vor Ihre Besucher dies bemerken.


Achter Rat: Navigation

Ein sehr hilfreicher Trend in letzter Zeit ist die ‚In-Site-Navigation’ die dem Benutzer genau anzeigt wo Er sich gerade auf einer Webseite befindet. Dies sieht in etwa so aus:

Sie sind hier: Home à Kostenlose Angebote à Warenproben

Dies bedeutet das Sie gerade in der Rubrik Warenproben sind, die eine Unterrubrik von Kostenlose Angebote ist. Dies ist nicht zwingend notwendig für eine Seite, ist jedoch ein schönes Feature die Benutzehrfreundlichkeit Ihrer Seite zu erhöhen.

Neunter Rat: Plug-Ins

Viele Seiten im Internet arbeiten mit Animationen und diese wiederum benötigen bestimmte Plug-Ins um dargestellt zu werden. Bedenken Sie das Ihre Besucher nicht unbedingt Ihr erforderliches Plug-In installiert haben und auch nicht die Geduld haben sich dieses erst herunter zu laden und zu installieren. Wenn Sie unbedingt dieses Feature benutzen wollen, dann halten Sie sich bitte an die meist installierten Plug-Ins wie zum Beispiel Shockwave Flash Plug-Ins.


Zehnter Rat: Metatags

Metatags und Site Description sind wahrscheinlich immer noch die wichtigsten Informationen die man braucht um eine Seite für Suchmaschinen zu optimieren. Benutzen Sie diese auch da nicht alle Suchmaschinen den Inhalt der Seite genau auslesen. Bleiben Sie mit Ihrer Site Description sachlich und stopfen Sie dies nicht voll mit Keywords da dies auch Sinn ergeben soll wenn es in den Suchresultaten angezeigt wird.

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